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S-Bahn-Ausbau bis Ende 2015
Landrat Stefan Dallinger: Rhein-Neckar-Kreis fordert S-Bahn-Ausbau planmäßig zu realisieren

Täglich erreichen nun 140 S-Bahnen den Bahnhof Neckargemünd. Bild: Gross

Rhein-Neckar. Die S-Bahn Rhein-Neckar ist eines der wichtigsten Projekte der Region, bisher ein riesiges Erfolgsmodell. Nun soll nach Vorstellungen der Deutschen Bahn AG (DB) die zweite Stufe des S-Bahn-Ausbaus nicht bis Ende Dezember 2015 betriebsbereit fertig gestellt sein, sondern sich an einzelnen Stationen um bis zu drei Jahre hinausschieben. Die DB begründet dies mit einer jetzt erstmals vorgebrachten Erneuerung von zwei Kreuzungsbauwerken im Bereich Mannheim-Friedrichsfeld. Diese Verzögerung ist nach Ansicht des Rhein-Neckar-Kreises und aller Städte und Gemeinden, die an den Strecken Mannheim – Weinheim – Darmstadt, Mannheim – Schwetzingen – Waghäusel und Heidelberg – Bruchsal liegen, nicht akzeptabel. „Wir lehnen den von der DB AG vorgelegten Zeitplan ab und bestehen auf dem bisherigen Fertigstellungstermin zum Dezember 2015“, fordert Landrat Stefan Dallinger im Einklang mit den Oberbürgermeistern und Bürgermeistern. ... WEITER LESEN
Der Rhein-Neckar-Kreis als Teil des siebtgrößten Ballungsraumes in Deutschland braucht den Ausbau der S-Bahn, die gigantische Fahrgastzunahme der Vergangenheit unterstreicht dies. Für den Landrat und die Bürgermeister ist es klar, angesichts der Dimension  des Projektes auf dem vereinbarten Zeitplan zu bestehen. „Es ist nicht nur unabdingbar, sondern auch notwendig, um nicht nach 2015 in die Ungewissheit der dann auslaufenden Bundesförderung zu kommen“, sind sich die Verantwortlichen der Gebietskörperschaften einig. Und das, so der Landrat, „würde eventuell die Realisierung des Gesamtprojektes in Frage stellen.“
Den bisherigen Zeitplan des Kooperationsvertrages einzuhalten, sei auch deshalb notwendig, da Kreis und Kommunen auch in finanziell schwierigen Zeiten alle notwendigen Schritte unternommen hätten, dem S-Bahn-Ausbau bis 2015 zum Erfolg zu verhelfen. Dies betraf insbesondere die im Jahr 2011 notwendige Beschlussfassung zu den vorgelegten Vorplanungsergebnissen. Hier hatten sich bei den Stationen im Rhein-Neckar-Kreis Mehrkosten  von durchschnittlich 80 Prozent ergeben und dadurch bei allen kommunalen Gremien neue Beschlüsse erforderlich gemacht. Trotz der erheblichen Mehrkosten standen alle zu dem Projekt und die notwendigen Beschlüsse wurden sowohl bei den betroffenen Städten und Gemeinden, als auch beim Rhein-Neckar-Kreis rechtzeitig gefasst.
Der im vergangenen Dezember vorgelegte, neue Zeitplan der DB AG ist für Landrat und Bürgermeister insbesondere auch deswegen unverständlich, da in dem monatlich tagenden S-Bahn Arbeitskreis, in dem auch die zuständigen DB-Gesellschaften vertreten sind, bisher noch nie von den genannten Erneuerungsmaßnahmen der zwei Kreuzungsbauwerken im Bereich Mannheim-Friedrichsfeld die Rede war. Aus diesem Grund kann hier nur ein Versäumnis der DB AG vorliegen, die kommunale Seite und den Verkehrsverbund als koordinierende Stelle nicht rechtzeitig auf Ungewissheiten im Zeitplan aufmerksam gemacht zu haben. „Ende Dezember 2015 oder nahe daran muss die Deadline für den S-Bahn-Ausbau sein“, bekräftigt Landrat Dallinger, „dieser Termin hat aus kommunaler Sicht Vorrang und die Erneuerung der Kreuzungsbauwerke muss sich entsprechend einfügen und ggf. verzögert in Angriff genommen werden.“ red
 
„Jetzt sind wir nicht mehr zu stoppen“
S.U.N. e.V. mit dem ersten „MetropolSolar Rhein-Neckar“ (MPS) Energie Gespräch „Windkraft“

Christine Denz, Vorsitzende von S.U.N. e. V. bedankt sich bei Bernd Brunner, Uwe Steiff, sowie Josef Staudt (von links). Bild: Brunhild Woessner



Neckar-Odenwald-Kreis. Wind bewegt nicht nur Windräder, sondern auch die Gemüter. Bestens festzustellen beim ersten MPS Energie Gespräch in Mosbach. MPS steht für „MetropolSolar Rhein-Neckar“, ein Netzwerk, dass sich seit seiner Gründung 2006 für die vollständige Umstellung auf erneuerbare Energien in der Region einsetzt. Ebenso arbeitet der Neckar-Odenwälder Verein S.U.N. seit 1997 an diesem ambitionierten Ziel, wie S.U.N.-Vorsitzende und Ideengeberin Christine Denz eingangs erläuterte. Als Referenten waren Bernd Brunner und Uwe Steiff, von der WindEnergie S & H GmbH gekommen. ... WEITER LESEN
Die Planer und Betreiber von vier Bürgerwindparks im Neckar-Odenwald-Kreis, allesamt im Altkreis Buchen, stellten fest, dass ihnen bei der Planung und Erstellung des ersten Windparks 2000 auf der Altheimer Höhe „der Wind noch kräftig ins Gesicht blies“. Doch mit Kompetenz und Beharrlichkeit gelang es ihnen, Bürgermeister, Gemeinderäte, Bürger und Investoren – allesamt aus der Region - zu überzeugen. Derzeit gibt es sieben Windparks im Neckar-Odenwald-Kreis mit 22 Windkraftanlagen, die jetzt bereits 33 Prozent des Privatstroms oder 5,2 Prozent des Gesamtstroms im NOK liefern. Und die Entwicklung geht weiter: „Jetzt sind wir nicht mehr zu stoppen (Brunner).“
Da die bisherige Nabenhöhe mit rund 100 Metern bisher nur die Errichtung von Windkraftanlagen im freien Gelände erlaubte, war der Raum auf landwirtschaftlich genutzte Flächen begrenzt. Doch technisch werden nach Meinung der beiden Fachleute zukünftig Gesamthöhen von 200 Metern möglich. „Je höher die Anlagen sind, desto konstanter ist die Windausbeute, desto ruhiger laufen sie und desto weniger benötigt man“, so Brunner. Somit rücken zwangsläufig auch Waldstandorte (42 Prozent der Fläche im NOK sind Waldfläche) in den Fokus des Interesses. Da sich darunter auch große Flächen im kommunalen und Staatsbesitz befinden, eröffnen sich neue Möglichkeiten „dezentral“, also unabhängig von Stromkonzernen, erneuerbare Energien zu erzeugen, führte Steiff aus. Dabei ist im NOK nach seiner Aussage „das Windpotential relativ bescheiden“. Mit Konfliktfeldern wie dem Landschaftsbild, dem Naturschutz und dem Umgang mit dem Ökosystem gehen Brunner und Steiff in der Praxis ganz offen um.
Wobei Denz in der sich anschließenden äußerst lebhaften Diskussionsrunde die Windkraft als „unbedingt notwendig“ bezeichnete, gilt es doch die Erderwärmung zu stoppen. Und eine Teilnehmerin aus Schleswig-Holstein versteht die Aufregung im Süden der Republik nicht. Für sie stehen die norddeutschen Windparks für eine moderne, saubere und innovative Landschaft. Überhaupt war Denz mit dem Verlauf des Abends äußerst zufrieden, denn das Publikum tauschte sich auch weit nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung noch angeregt aus. red
 
2012 vorerst letzte „Schnapszahltrauung“
Standesamtstatistik 2011: Weniger Geburten und Ehen / Noch keine Anmeldung für 12. Dezember

Schwetzingen.
154 Paare gaben sich 2011 in der Spargelstadt das Ja-Wort. Die beliebtesten Traumonate waren der Juni und Juli mit jeweils 21 Eheschließungen. Das geht aus der aktuellen Statistik des Standesamtes Schwetzingen für das Jahr 2011 hervor.
„Auffällig ist“, so heißt es in einer Mitteilung der Verwaltung, „dass viele Auswärtige in Schwetzingen heiraten möchten. Mit 54 Paaren war es rund ein Drittel. Der überwiegende Teil davon kam aus den direkten Nachbargemeinden.“ Einige Paare hätten aber auch weitere Wege in Kauf genommen und waren etwa aus Nordrhein-Westfalen, dem Schwarzwald oder gar aus Spanien angereist, um sich in Schwetzingen das Ja-Wort zu geben. Großer Beliebtheit erfreuten sich die Samstagstrauungen im Trausaal (31) und in der Schlosskapelle (29). Am beliebtesten war jedoch der Freitagstermin mit 92 Eheschließungen. ... WEITER LESEN Besonders gefragt war 2011 der „närrische“ Schnapszahltermin 11. November. Wegen des traditionellen Narrensturms fanden die Trauungen an diesem Tag nachmittags statt. Der älteste Bräutigam war übrigens 78 Jahre, die älteste Braut 65 Jahre alt. Die Mehrzahl der Paare (121) entschied sich bei der Namenswahl für die klassische Variante und bestimmte den Namen des Mannes als gemeinsamen Ehenamen, zehn Paare einigten sich auf den Nachnamen der Frau.
Für den vorerst letzten „Schnapszahl-Trauungstermin“, den 12. Dezember 2012, gebe es bislang noch keine Anmeldungen. Trauwillige können sich also noch einen Termin reservieren. „Normalerweise finden mittwochs keine Trauungen statt, an diesem Tag machen wir natürlich eine Ausnahme“, sagt die Leiterin des Standesamts, Birgit Kolb, die mit einem vollen Terminbuch an diesem Tag rechnet. Nicole Blem und Pascal Seidel vom Generationenbüro als Traustandesbeamte unterstützen das Team erneut bei den Samstagstrauungen.
Die Zahl der Geburten ist im Vergleich zu den beiden Vorjahren um rund 50 Kinder zurückgegangen. 488 Kinder erblickten 2011 im Schwetzinger Krankenhaus das Licht der Welt. 87 davon wohnen auch in Schwetzingen.
Beliebteste Namen bei den Mädchen waren wie schon in den beiden Vorjahren Marie (zwölfmal gewählt), und Sophie (elfmal). Mia (Rang drei), Emma (Rang sechs) und Lena (Rang zehn) konnten in die „Top Ten“ aufrücken. Neu unter den ersten zehn beliebtesten Namen sind Luisa (sechsmal) und Elisabeth (fünfmal). Bei den Jungen verdrängte Julian (achtmal gewählt) den Vorjahresersten Maximilian (siebenmal) auf Platz zwei. Alexander, Christian und Benjamin konnten sich unter den ersten zehn beliebtesten Namen behaupten, neu dabei sind Michael (Rang vier), Antonio (acht) und Ben (neun).
Bei den Kirchenaustritten ist sich die Zahl nach dem „Rekordjahr“ 2010, in dem 140 Kirchenaustritte verzeichnet wurden, wieder auf 99 zurückgegangen. Gvs
 
Kulturgut „Bruchbude“ statt Zweckbauten
Gruppe der Lokalen Agenda berichtet über ihre Aktivitäten / Oft langwierige Recherche vonnöten

Hockenheim.
Zum Auftakt seiner diesjährigen Veranstaltungsreihe hatte der Verein für Heimatgeschichte Horst Eichhorn eingeladen, der als Sprecher der Agenda-Gruppe „Bruchbuden? Von wegen“ und aktives Mitglied im Verein für Heimatgeschichte, die Arbeit der Agendagruppe der Öffentlichkeit näher vorstellte.
Mit der Vorstellung der Ziele der Projektgruppe erläuterte Eichhorn, untermauert durch eine von Bruno Amberger gestaltete Bilderpräsentation, zeigte er, wie die „Bruchbuden“-Gruppe versucht, die Stadt prägende und/oder erhaltenswerte Gebäude – vorrangig diejenigen in privatem Besitz, die nicht oder kaum dokumentiert sind – ausfindig zu machen und der Öffentlichkeit näher zu bringen. ... WEITER LESEN
Zunächst suche man das Gespräch mit den derzeitigen Eigentümern und bitte um deren Einverständniserklärung, um damit im Grundbuchamt, bei der Gebäudeversicherung und bei anderen Stellen alte Kaufverträge, Baupläne, Fotos und andere Dokumente zu beschaffen. Ein Engagement, das oft in nahezu detektivische Kleinarbeit münde. Bei Bedarf führe die Gruppe auch Gespräche mit früheren Eigentümern, Nachbarn und Mietern, die oft Erkenntnisse über familiäre oder berufliche Gegebenheiten sowie Schicksale aus früheren Zeiten ans Tageslicht brächten. Anhand einiger Beispiele konnte Eichhorn veranschaulichen, welch zeitlicher Aufwand dazu bisweilen erforderlich ist.
Alle Erkenntnisse flössen in Objektbeschreibungen ein, die nach Abstimmung mit den Eigentümern ins Internet gestellt werden, denn sie sollen in den Erinnerungen zur Heimatgeschichte und in den „heimatlichen Geschichtchen und Anekdoten“ nicht verloren gehen.
Auch streifte Eichhorn die Entstehung Hockenheims, den Siedlungsbeginn mit der Erstellung der ersten Hütten, eines Opfersteins, worüber nach der Christianisierung die erste Kapelle gebaut wurde, die Historie der beiden Freihöfe und sowie der Mühlen. Ein grundlegender Wiederaufbau Hockenheims war zweimal erforderlich – nach dem Dreißigjährigen Krieg und nach dem Pfälzischen Erbfolgekrieg. Bei zwei Gebäuden – dem gotischen Turmteil des heutigen katholischen Gemeindezentrums aus dem Jahr 1490 und dem Schildwirtshaus „Güldener Engel“ aus dem Jahr 1690 – sei die bauliche Entwicklung bis heute nachvollziehbar und nahezu lückenlos dokumentiert.
Gezeigt wurden auch Beispiele dafür, wie das städtebauliche Gesamtbild positiv verändert wurde, indem frühere „Bruchbuden“ zu stilvollen, modernen Häusern umgestaltet wurden. Die Mitglieder der Gruppe „Bruchbuden? Von wegen!“, wollen diesen Trend fördern und dazu beitragen, dass das Stadtbild nicht nur von Zweckbauten dominiert wird.
In diesem Sinne sollen noch 22 Objekte dokumentiert werden, um sie als Kulturgut heimatlicher Bau- und Zeitgeschichte den Bürgern speziell im Internet zu zeigen, wie unter www.bruchbuden-von-wegen.de. ab
 
Rohrbacher Wicker Wacker im Faschingsfieber
Umzug mit unterhaltsamer Narrenparty, ultimativer Kinderfasching, große Prunk- und Fremdensitzung

Elferräte der Rohrbacher Wicker Wacker. Bild: Gross

Eppingen-Rohrbach. Nach dem tollen Auftakt am 11.11. in der Rohrbacher Dreschhalle ging es den Rohrbacher Wicker Wacker darum, befreundete Gesellschaften zu besuchen. Der Elferrat mit seinem Prinzenpaar Stephan vom Cafe Gingoblick und seine Prinzessin Franziska von der backenden Kunst besuchten die Käfer in Ittlingen, die CGK in Kirchardt und zum erstmals waren sie beim Carnevalsverein in Talheim zu Gast. Auch die Narrenfreunde in Massenbachhausen unterstützten sie bei ihrem Ordensabend.
Am 4. Februar besucht eine Abordnung die Noctem Narrenzunft in Richen. Nun wartet vor allem viel Arbeit auf die Elferräte, denn es müssen Schilder bemalt werden, Straßenschmuck angebracht und viele kleine Dinge und Helfer organisiert werden. Am Samstag, 11. Februar sind die Wicker Wacker in Eppingen beim Nachtumzug mit Kinderprinzenpaar, Prinzenpaar, Elferratswagen und Fußgruppe vertreten. ... WEITER LESEN
Am Sonntag, 12.Februar startet um 14 Uhr der Wicker Wacker Faschingsumzug
in Rohrbach, Industriegebiet im Wiesental, wo auch genügend Parkplätze zur Verfügung stehen.
Neu ist in diesem Jahr ein Verpflegungsstand im Industriegebiet zur Verköstigung der Umzugsteilnehmer. Auf der Speisekarte stehen heiße Wurst, Glühwein, Bier und alkoholfreie Getränke.
Angeführt vom Kinderprinzenpaar Luca von der Büchstrasse und Lara von der Waldhol sowie dem Prinzenpaar
Stephan vom Cafe Gingoblick und Franziska von der backenden Kunst geht es pünktlich und bei hoffentlich
schönem Wetter um 14 Uhr los. 44 Gruppen und Vereine haben ihr Kommen zum 15. Faschingsumzug in Rohrbach zugesagt. Rohrbacher Vereine und Gruppen, Faschingsfreunde aus Flehingen, Bahnbrücken,
Eppingen, Landshausen, Obergrombach, Weingarten, Ruit, Mühlbach, Zaisenhausen, Neibsheim, Siegelsbach
sind beim Faschingsumzug zu sehen. Mit sehr viel Liebe gebaute Motivwagen, Fußgruppen aber auch
einige Hexengruppen geben dem Umzug das besondere Flair. Musikalisch werden der Musikverein Rohrbach, die Stadtkapelle aus Eppingen, die Black Bird Guggis aus Mühlbach und die Eselsgugge aus Zaisenhausen die Gäste verwöhnen. Beim Dorfmittelpunkt gibt es wieder Musik und die einzelnen Gruppen werden vorgestellt. Auch einige private Verpflegungsstände warten auf die Besucher. Nach dem Umzug geht es in die beheizte Dreschhalle, denn dort findet die große Wicker Wacker Narrenparty mit der Partyband Players statt. Showauftritte mit Guggenmusik und Tanzeinlagen warten auf die Besucher.
Am Faschingssamstag, 18.Februar laden die Wicker Wacker in die Gießhübelhalle ein. Unter dem
Motto „der Berg ruft“ steigt wie jedes Jahr ein über die Grenzen bekanntes Faschingspektakel.
Die Partyband Players, die Blackbird Guggis aus Mühlbach, die Gorgeous Girls, der Elferrat und die Tanzgruppe High five oh aber auch eine tolle Dekoration mit Szenbars geben diesem Abend ein besonderes Flair. Am Sonntag, 19. Februar haben die kleinen Narren in der Gießhübelhalle das Sagen.
Ab 14 Uhr gibt es den berühmten Rohrbacher Kinderfasching mit vielen Showeinlagen der Jugendabteilung des
FC Badenia Rohrbach. Kinderprinzenpaar, Prinzenpaar und der Elferrat werden den kleinen Narren ihre Aufwartung machen. Der Höhepunkt der Rohrbacher Fasnacht ist die große Prunk und Fremdensitzung am Rosenmontag um 19:33 Uhr in der Gießhübelhalle. Ein tolles Programm mit Lokalmatadoren, Gardemädchen, Tanzmariechen, Showtanz, Guggenmusik und unterhaltsame Büttenreden mit viel Musik erwartet die närrischen Gäste. Unterstützung kommt von den Narrenfreunden aus Kirchardt, Leingarten, Ruit, Massenbachhausen, Zaisenhausen und nicht zu vergessen vom „Ottl“ aus Mannheim. Der Kartenvorverkauf für dieses Ereignis ist am Samstag, 28. Februar, 10 Uhr in der Bäckerei Ries in Rohrbach.
Bis dahin seien alle Leser gegrüßt mit einem dreifach Rohrbacher Wicker Wacker. red

 
Turnerbund Richen dankt treuen Mitgliedern und ehrenamtlichen Betreuern
Auszeichnungen und Ehrungen bei der traditionellen Winterfeier

Foto Ehrenmitglied: Gleich 18 neue Ehrenmitglieder ernannte der Vorsitzende des TB Richen Cevdet Urcun für 40 Jahre Mitgliedschaft. Bild: red

Eppingen-Richen. Bei einem Verein mit einer über 100-jährigen Tradition und rund 700 Mitgliedern durfte es natürlich nicht ausbleiben, dass anlässlich der Winterfeier auch von Vereinsseite treuen Mitgliedern sowie den ehrenamtlichen Jugendbetreuern gedankt wird.
Zum Ehrenmitglied für 40 Jahre Mitgliedschaft ernannt wurden Siegfried Gebhard, Franz Gleichauf und Rudolf Stahl (alle Abt. Fußball), Wolfram Schäfer und Hans Schmitt (Handball) sowie die Gymnastikfrauen Heide Hofmann, Inge Mireisz, Katharina Müller, Theresia Nachtmann, Gerlinde Petschl, Gertraud Petschl, Anni Pux, Irmgard Rott, Anna Sachweinfurth, Gertrud Singer, Carola Speer, Annemarie Strecker und Else Walch. Seit 25 Jahren aktiv sind Martina Hagenbuch und Heiko Braun in der Handball-Abteilung. ... WEITER LESEN Die Vereinsmedaille in Gold erhielten Benjamin Bock (Handball) und die Fußballer Siegfried Dreier, Stefan Meny, Jens Mühling und Bernd Pretz für 20 Jahre aktiv. Die Plakette in Silber für 15 Jahre aktiv bekamen Annette Oßwald und Daniela Dalferth (beide Aerobic), Andreas Meny und Jürgen Mireisz (beide Fußball) sowie Alexander Ries (Handball). Für zehn Jahre aktive Mitgliedschaft ausgezeichnet wurden Sibylle Müller (Hip Hop), Felix Braun, Loris Hirzel, Johannes Sommerfeld und Marius Kunze (Fußballabteilung) sowie Adrian Clausing, Lukas Schoeneck, Dominik Lerch, Nadine Pfefferle, Gregor Frey, Philipp Marx und Andreas Oder (Handballabteilung).
Die Vielzahl der Ehrungen bestätigte, dass die Geselligkeit und der gemeinschaftliche Sport in Richen noch einen hohen Stellenwert besitzen. Anschließend überreichte der erste Vorsitzende Cevdet Urcun allen ehrenamtlichen Jugendbetreuern ein Geschenk als Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement. Über 30 Übungsleiter trainieren wöchentlich den Nachwuchs des Turnerbundes Richen und opfern dafür einen großen Teil ihrer Freizeit. Sein besonderer Dank galt den Vorstands- und Ausschussmitgliedern, aber auch allen Aktiven sämtlicher Abteilungen einschließlich Trainern und Betreuern sowie all denen, die bei den verschiedenen Veranstaltungen stets mit Hand anlegen. sb
 
Eppingen im Queen-Fieber
„We will roll you“ kam beim Publikum bestens an

Bild: Sönke Brenner

Eppingen. Nach insgesamt 15 fast immer restlos ausverkauften Vorstellungen hat sich das Rock-Musical „We will roll you“ auf Rollschuhen nun endgültig aus Eppingen verabschiedet. Der Eppinger Rad- und Rollschuhverein hatte wieder aufwändig ein Musical auf die Bühne gestellt. Und die meisten der kleinen und großen Zuschauer, die an den beiden vergangenen Wochenenden in der Stadthalle Eppingen mit dabei waren, zeigten mit riesigem Applaus, dass sie auch vom neuen Musical „We will roll you“ - frei nach „We will rock you“ von den Darbietungen der 50 Läuferinnen und Läufer ab vier Jahren restlos begeistert waren. ... WEITER LESEN Manche der Darsteller waren gleich in mehreren Formationen zu sehen, als GaGa-Kids, Glamour Girls, Cyber Group oder als Bohemian, wie die Gruppen bezeichnet werden. Das Bühnenbild ist aufwändig gestaltet. Dafür haben sich die Handwerker des Vereins auch sehr viel Mühe gegeben. Ein Landschaftsbild, beigesteuert vom Adelshofener Reinhard Mall, davor ein Schrottauto zaubern Endzeitstimmung in die Halle. Die Kulisse ist begehbar. Ein besonderer Clou ist der motorisierte Stuhl der „Killer-Queen“, der wie ein elektrischer Rollstuhl betrieben und gelenkt wird. Und einen Gastauftritt hat Jürgen Werner von der gleichnamigen Rockband, der zunächst ein Akustikstück und später noch ein unnachahmliches Gitarrensolo zeigt. Phänomenal auch die Licht- und Tontechnik mit der Einspielung von Videosequenzen, für die Marcel Krepp verantwortlich zeichnet.
Die Geschichte des Queen-Musicals „We will rock you“ ist weitgehend bekannt. Im fortgeschrittenen 21. Jahrhundert ist der Planet Erde, jetzt ebay genannt, in unglaublichem Maß vereinheitlicht. Seit der Globalisierung bestimmt der Konzern „Globalsoft“ mit seiner Vorsitzenden „Killer-Queen“(Franziska Budig) das öffentliche Leben: den Bewohnern wird die monotone GaGa-Musik als die einzig wahre Musik diktiert. Musikinstrumente sind verboten. Die angepassten GaGa-Kids feiern ihren Schulabschluss und der schüchterne Außenseiter Galileo (Philipp Mähner) wird durch Khashoggi (Daniel Bolg), Kommandant der Geheimpolizei und rechte Hand der Killer-Queen, festgenommen. Galileos Vergehen: er „hört“ in seinem Kopf Texte und Melodien von Rock-Klassikern und will sich nicht an die GaGa-Welt anpassen. Auf der Flucht treffen sich die beiden unglücklichen, aber idealistischen Einzelgänger Galilieo und Scaramouche (Ann-Kathrin Budig) und erhalten dabei Unterstützung in ihrem Widerstand durch BAP (Mirco Brunner). Dieser nimmt sie mit ins Heartbreak-Hotel, dem Unterschlupf der Bohemians Jeanette Biedermann (Marcel Wagner), Ozzy Osborn (Jennifer Kienzle), Madonna (Nadine Irslinger) und Dieter Bohlen (Kolja Höhn), die an die Prophezeiung glauben, dass die Band „Queen“ ihre „Instrumente der Freiheit“ versteckte, um sie für die Nachwelt zu erhalten. Durch in ihre Körper eingepflanzte Ortungschips führen Galilieo und Scaramouche die Geheimpolizei zum Unterschlupf der Bohemians. Die Festgenommenen werden einer Gehirnwäsche unterzogen und vegetieren nunmehr lethargisch im „Seven Seas of Rhye“ als abtrünnige Verbannte. Gemeinsam versuchen Galileo und Scaramouche, die „Instrumente der Freiheit“ zu retten und die ins „Seven Seas of Rhye“ Verbannten zu befreien.
Die Läuferinnen und Läufer zeigen eine beeindruckende darstellerische Leistung. Keine Geste wirkt übertrieben. Der Inhalt findet sich in jeder Bewegung wieder. Dazu kommen wunderbar gestaltete Kostüme und Frisuren. Vor und während der Vorstellung müssen alle Läufer aufwändig geschminkt werden. Den Verantwortlichen Iris Wagner, Christine Woll und Marcel Wagner ist es wieder gelungen, die Anfänger gut mit den „alten Hasen“ zu verbinden. Zwischendurch blitzt dann das Können der Paarläufer und Einzelakteure bei Sprüngen, Würfen und Pirouetten auf. „Ich bin total begeistert“, meinten viele Zuschauer, darunter auch Eppingens Oberbürgermeister Klaus Holaschke, Bundesrollsportleiterin Rita Friede, das Präsidium des Württembergischen Roll- und Inline-Verbandes WRIV sowie zahlreiche Vertreter befreundeter Rollkunstlaufvereine. Sb


 
„Aktuell und optisch ansprechend“
Verwaltung präsentiert neu gestaltete Homepage der Stadt Schwetzingen

Modernerer Anstrich: die neu gestaltete Webseite der Spargelstadt. Screenshot: red

Schwetzingen. „Übersichtlicher, moderner und optisch ansprechender“ – so beschreibt die Stadtverwaltung den neu gestalteten Internetauftritt der Stadt Schwetzingen, der seit weinigen Tagen online ist.
Seit Anfang der Woche präsentiert sich die Stadt unter www.schwetzingen.de mit vollkommen neuen Seiten im Internet. „Beim neuen Auftritt lag der Schwerpunkt vor allem auf der Benutzerfreundlichkeit und damit auf dem Wunsch nach einer klaren und einfachen inhaltlichen Struktur der Seiten. Dank der neuen grafischen Gestaltung sind die Seiten optisch attraktiver und ergänzen das moderne Erscheinungsbild der Stadt in idealer Weise“, heißt es dazu in einer entsprechenden Mitteilung der Verwaltung. ... WEITER LESEN
„Die monatelange Arbeit unserer IT-Abteilung und der Internetverantwortlichen in den Fachämtern hat sich gelohnt! Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen“, freut sich Oberbürgermeister René Pöltl. „Zu einer moderneren Stadt und Verwaltung gehört auch ein technisch aktueller und optisch ansprechender Internetauftritt“, bekräftigte er weiter. „Dank der guten Zusammenarbeit mit den Kollegen des Kommunalen Rechenzentrums in Freiburg ist hier etwas Tolles gelungen“, lobte Oberbürgermeister Pöltl.
Neu und übersichtlicher ist die Gliederung in die vier Hauptnavigationspunkte „Schwetzingen erleben“, „Stadt und Bürger“, „Bildung und Wissenschaft“ und „Wirtschaft“. Jede „Zielgruppe“ gelangt so schneller an die Informationen, die für sie von Interesse sind.
Touristen und Auswärtige finden unter „Schwetzingen erleben“ Interessantes zur Stadt, zum Schloss, zu Kulturveranstaltungen und zu allen Angeboten der Stadtinformation wie Stadtführungen und Übernachtungsmöglichkeiten. Die Schwetzinger finden wichtige Bürgerservices unter der Rubrik „Stadt und Bürger“ und unter „Bildung und Wissenschaft“. Ansässige Unternehmen und Gewerbetreibende erhalten Informationen zum Wirtschaftsstandort Schwetzingen, zu Gewerbeimmobilien und aktuellen Projekten wie Konversion oder die Entwicklung am ehemaligen Ausbesserungswerk der Bahn auf den Seiten „Wirtschaft“.
„Durch diese Neustrukturierung der Inhalte auf die Zielgruppen und die flache Navigationsstruktur sind die gesamten Inhalte des städtischen Onlineangebots schnell und intuitiv zu finden“, betont die Verwaltung.
Direkt auf der Startseite im rechten Bereich erscheint jetzt eine „Tag-Cloud“ (dt. „Wortwolke“), in der die gängigsten und am häufigsten nachgefragten Schlagworte direkt mit den entsprechenden Unterseiten verlinkt sind. Auf einen Klick öffnet sich die entsprechende Unterseite.
Auch das Formularangebot im Bereich „Online-Dienste“ ist wesentlich umfangreicher als früher. Viele Formulare können jetzt direkt von zu Hause am PC ausgefüllt und bearbeitet werden.
Durch die Einbindung der Funktion „Google-Maps“ lassen sich Veranstaltungsstätten und Standorte von Gebäuden in der Stadt künftig mit einem Klick im Stadtplan finden. Neu ist auch die Vorlesefunktion („Voice-Reader“), mit der Sehbehinderten und Blinden die Seiteninhalte vorgelesen werden. Noch in Arbeit, so die Verwaltung, seien eine englische, französische und italienische Übersetzung der Seiten.
Wie gewohnt finden sich auf den Seiten Informationen zu aktuellen Schwetzinger Themen und Veranstaltungen, Infos zu Ansprechpartnern und Öffnungszeiten der Dienststellen, zu Angeboten des Bürgerbüros und Vielem mehr.
Eine Rückmeldung ist über das Kontaktformular auf der Webseite oder über die Facebookseite der Stadt unter www.facebook.com/schlossplatz möglich. gvs/red

BU:
Modernerer Anstrich: die neu gestaltete Webseite der Spargelstadt. Screenshot: red
 
„Landwirt ist ein Beruf mit Zukunft“
Berufsabschlussprüfungen: Acht Absolventen aus dem Rhein-Neckar-Kreis

Dr. Dieter Eitel überreichte den jungen Absolventen in Reilingen ihre Urkunden. Bild: rnk

Reilingen. „Sie haben einen Beruf mit Zukunft gewählt und einen schönen Beruf dazu“, freute sich der Leiter des Amtes für Landwirtschaft und Naturschutz im Rhein-Neckar-Kreis, Dr. Dieter Eitel, als er dieser Tage in Reilingen im Rahmen der Generalversammlung des Vereins für Landwirtschaftliche Fortbildung Ladenburg-Sinsheim acht junge Männer aus dem Rhein-Neckar-Kreis zum erfolgreichen Abschluss ihrer Berufsausbildung zum Landwirt im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe die Urkunden überreichten konnte.
Die acht Teilnehmer aus dem Rhein-Neckar-Kreis haben in diesem Jahr ihre Berufsabschlussprüfung erfolgreich absolviert und dabei einen guten Notendurchschnitt erreicht. ... WEITER LESEN Von den acht jungen Menschen haben vier zuvor einen anderen Beruf erlernt und in Abendkursen und neben der Berufstätigkeit den Beruf des Landwirts erlernt.
Allein schon dieser Einsatz sei aller Ehren wert, betonte der Leiter des Landwirtschaftsamtes. Und er ergänzte: „Die vier anderen Absolventen, die die Ausbildung in Vollzeit absolviert haben, stehen den anderen aber in keiner Weise nach, obwohl sie teilweise deutlich jünger sind.“
Im Verein für landwirtschaftliche Fachbildung haben sich die Landwirte zusammengeschlossen, die sich mit der reinen Berufsausbildung nicht zufrieden geben. „Wer hier Mitglied ist“, so Eitel, „zählt sich zu den fortschrittlichen Landwirten, ist Wirtschafter oder Meister der Land- und Hauswirtschaft, Agrartechniker oder Agraringenieur.“
Wer vorhat, einen Betrieb in eigener Verantwortung zu leiten und sicher durch die Höhen und Tiefen der Agrarmärkte zu führen, der komme an einer weiterführenden Ausbildung nicht vorbei, so das Fazit des Landwirtschaftsexperten.
Dr. Eitel gratulierte den acht Absolventen zur bestandenen Abschlussprüfung und überbrachte hierzu auch die Glückwünsche von Landrat Stefan Dallinger.
Die Ausbildung zum Landwirt bestanden haben Klaus Abele (Ketsch), Timo Balduf (Altlußheim), Matthias Dellbrügge (Dossenheim), Benjamin Dorn (Neulußheim), Christian Kern (Angelbachtal-Michelfeld), Manuel Maier (Sinsheim-Eschelbach), Hendrik Reinkert (Hockenheim), Daniel Wallenwein (Gaiberg) rnk
 
Keinen Abschluss ohne Anschluss
Info-Abende an der Friedrich-Hecker-Schule Sinsheim

Sinsheim. Karriere wartet nicht! – Wer im kommenden Schuljahr durchstarten will, kann sich an der Friedrich-Hecker-Schule über die Bildungsabschlüsse Fachhochschulreife sowie das Abitur (Allgemeine Hochschulreife) informieren und beraten lassen.
Am Mittwoch, 25. Januar, 19 Uhr veranstaltet die Schule einen Info-Abend, an dem die Technischen Berufskollegs I und II vorgestellt werden. Beide muss man durchlaufen, wenn man die Fachhochschulreife erwerben will, um dann später an einer Hochschule zu studieren.
Einen Tag später, am Donnerstag, 26. Januar, 19 Uhr öffnet die Friedrich-Hecker-Schule dann ihre Tore für das Technische Gymnasium. ... WEITER LESEN
An diesem Donnerstag berät die Friedrich-Hecker-Schule über den Bildungsgang Technisches Gymnasium mit den drei Profilen Technik, Informationstechnik sowie Technik und Management. Informiert wird auch über die vielfältigen Möglichkeiten eines Studiums und über die sehr guten beruflichen Chancen, die sich mit dem Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife in Verbindung mit einem technischen Profil ergeben.
Das interessierte Publikum hat auch noch die Möglichkeit, sich einen Eindruck von der Qualität der Ausbildung an der Friedrich-Hecker-Schule zu verschaffen. Schüler präsentieren in Computer- und naturwissenschaftlichen Fachräumen sowie in Werkstätten diverse Unterrichtsinhalte.
Info: 07261 946-100; www.friedrich-hecker-schule.de

 
Dank für die Arbeit im Dienst der Statistik
Vier landwirtschaftliche Berichterstatter für langjährige ehrenamtliche Tätigkeit geehrt

Dr. Dieter Eitel, Leiter Amt für Landwirtschaft und Naturschutz, ehrte Friedhelm Holzwarth, Hilsbach, Ernst Kress, Neidenstein und Jürgen Schön, Waldangelloch für ihre ehrenamtliche Tätigkeit im Dienst der Statistik. Auch der Vorsitzende des Kreisbauernverbandes Rhein-Neckar, Wolfgang Guckert (rechts), dankte den Berichterstattern. Bild: red

Rhein-Neckar/Sinsheim. Vier verdiente landwirtschaftliche Berichterstatter des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg ehrte kürzlich Dr. Dieter Eitel, Leiter des Amtes für Landwirtschaft und Naturschutz im Rhein-Neckar-Kreis, bei der Generalversammlung des Vereins für Landwirtschaftliche Fachbildung Ladenburg-Sinsheim. Friedhelm Holzwarth aus Sinsheim-Hilsbach, Ernst Kress aus Neidenstein und Jürgen Schön aus Sinsheim-Waldangelloch sind seit 25 Jahren in diesem Ehrenamt tätig. Hermann Schmitt aus Neidenstein, der bei der Feierstunde nicht dabei sein konnte, ist bereits seit 40 Jahren im Dienst der Statistik tätig. ... WEITER LESEN
„Sie haben während dieser langen Zeit über Wachstumsstand und Ernteaussichten von landwirtschaftlichen Feldfrüchten berichtet, Sie ermitteln in Ihren landwirtschaftlichen Betrieben die Ab-Hof-Preise für Verkaufsprodukte und Betriebsmittel, Sie beobachten die Absatzwege und die Vorratsentwicklung und ermöglichten damit weitreichende und wertvolle Einblicke in die Natural- und Geldwirtschaft landwirtschaftlicher Betriebe“, erläuterte Dr. Eitel die Arbeit der vier landwirtschaftlichen Berichterstatter. Diese Arbeit im Dienste der amtlichen Statistik helfe besonders in einer Zeit, in der die Zukunft unserer landwirtschaftlichen Betriebe ganz wesentlich von den politischen Rahmenbedingungen abhängt, zuverlässige Daten zu erhalten, dankte Eitel den vier ehrenamtlich Tätigen im Beisein des Vorsitzenden des Kreisbauernverbandes Rhein-Neckar, Wolfgang Guckert. „Sie haben Ihre Aufgabe vorbildlich wahrgenommen und sind ein gutes Beispiel für ehrenamtlich tätige Bürger“, lobte der Leiter des Landwirtschaftsamtes die Arbeit der Berichterstatter. Das Statistische Landesamt Baden-Württemberg ehrt seine Sachverständigen für langjährige Mitarbeit traditionell nach Abschluss der Erntesaison. Da seit der Verwaltungsreform in Baden-Württemberg die Landkreise auch für die Aufgaben der unteren Landwirtschaftsbehörden zuständig sind, nimmt nun auch das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis die Ehrungen des Statistischen Landesamtes vor. So überreichte der Leiter des Landwirtschaftsamtes der Kreisbehörde die von der Präsidentin des Landesamtes, Dr. Carmina Brenner, unterzeichneten Ehrenurkunden und sprach im Auftrag von Landrat Stefan Dallinger für die langjährige ehrenamtliche Tätigkeit Dank und Anerkennung aus. red



 
Badische Anzeigen Verlags-GmbH, Schwetzingen, 2010

 

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